Schachtofen Maerz
Kalkofen als Herzstück der KFN
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Der entsprechende Link folgt in den nächsten Tagen.
Vom Kalkstein zum Branntkalk
Der sogenannte Branntkalk gehört mit seinen vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und seiner hohen Reaktivität zu den wichtigsten Produkten der modernen Kalkindustrie. Wie der Name schon sagt, entsteht er durch einen Brennprozess. Bei der KFN kommt hierfür ein 2020 in Betrieb genommener Schachtofen der Firma Maerz Ofenbau zum Einsatz, der pro Tag bis zu 200 Tonnen Kalk brennen kann.
Stabile Temperaturen für stabile Qualität
Aus der Steinaufbereitung wird vorsortierter Kalkstein über einen Drehkübel abwechselnd in zwei Ofenschächte gefüllt. Im Brennprozess sind stabile Temperaturen wichtig: Darum wird der Kalk zuerst in einer Vorwärmzone aufgewärmt, bevor er in der Brennzone mit bis zu 1100 °C gebrannt wird – und dabei den grössten Teil des enthaltenen CO2 und rund die Hälfte seines Gewichts verliert. Nach der mehrstufigen Abkühlung kommt der gebrannte Kalk dann zur Zwischenlagerung in Silos.
Möglichst nachhaltiger Brennprozess
Mit innovativen Brennverfahren und dem Einsatz technischer Komponenten wie einer Anlage zur Entstaubung stellt die KFN sicher, dass die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering ausfallen. Gegenüber den Verfahren von 1994 konnte dadurch der CO2-Ausstoss durch Brennstoffe beispielsweise um 50 % gesenkt werden. Auch weitere Emissionen aus dem Brennprozess liegen deutlich unter den gesetzlich festgelegten Grenzwerten.