In Tausendstelsekunden herausgesprengt

Der Steinbruch am Elggis wird terrassenförmig abgebaut. Mit äusserster Präzision gehen der Sprengmeister und sein Team an die Arbeit. Vermessungen führen zu einem Bohrplan, der alle Bohrprofile in Länge, Neigungswinkel und Abstand festhält. Ebenso genau ist die Berechnung für die Sprengstoffmengen. Bis zu 25 Meter tief fressen sich die Bohrer in den Kalkstein. Eine grössere Sprengung erfordert etwa zwölf dieser Bohrlöcher. Sind die Löcher geladen, die Sicherheitsvorkehrungen getroffen und die Signalhörner verklungen, wird es für Momente still auf dem Steinbruch. Dann gehen die Ladungen hoch.

Kalk und Kies, Calciumoxid Kalk und Kies, Calciumcarbonat